[Trigami-Review] In den nachfolgenden Zeilen werde ich die LED LENSER M1 etwas näher beschreiben und testen. Aber erstmal zum Lieferumfang: 1x LED LENSER M1, 1x Lithium Batterie CR123A, Handschlaufe, Nylon Holster, Bedienungsanleitung und Bedienungsanleitung (Smart Card).

Lieferumfang

Bedienungsanleitung

Neben der Bedienungsanleitung im Faltformat liegt eine extra Kurzbedienungsanleitung im Format einer Smart Card bei. Diese zeigt anhand von Flussdiagrammen die Bedienung der verschiedenen Modi der LED Taschenlampe. Der Hersteller wirbt damit, dass die Anleitung so klein gehalten ist damit man sie immer bei sich haben kann (z.B. in der Geldbörse) mitnehmen kann. Das mag praktisch sein, doch wenn ich zur Bedienung einer Taschenlampe eine Bedienungsanleitung benötige, hat der Hersteller irgendwas falsch gemacht. Was bei der LED LENSER M1 jedoch nicht zutrifft.

Handling

ledlenser_m1_schalter.jpgDie Abmessungen der LED Taschenlampe sind sehr gut, nicht zu groß, aber auch nicht zu klein, dass man sie nicht vernünftig halten kann. Was mir bei der LED LENSER M1 nicht so gut gefällt ist der Schalter am Ende der Taschenlampe, dieser ist schlecht zu bedienen und liegt zu tief im Gehäuse. Das Zweite was mich stört ist die Öse zum Befestigen der Handschlaufe, dieser klappt sie teilweise halb über den Schalter und verhindert so das Einschalten.

Die LED Taschenlampe verfügt über drei Modi: Volle Leistung (190 Lumen), Energiesparmodus (155 Lumen, 3h) und Stroboskop (60 Lumen, 6h30m). Um die wolle Leistung zu nutzen, muss man den Schalter ganz normal drücken. Tastet man den Schalter einmal kurz und schaltet dann innerhalb einer Sekunde die Lampe ein, gelangt man in den Energiesparmodus. Beim Stroboskop-Modus ist es ähnlich, nur das man den Schalter zweimal tasten muss.

Zu Anfang ist es etwas Übungssache wirklich in den Modus zu gelangen in den man möchte, da der Schalter, wie schon beschrieben etwas tief im Gehäuse liegt.

Personal Security

lichtkegel_ledlenser_m1.jpgMit der Stroboskop-Funktion sollen soll zur Selbstverteidigung im Dunklen genutzt werden können. Ob man im Ernstfall einen Angreifer wirklich mit dem Stroboskop-Effekt der LED Taschenlampe abwehren kann kann ich nicht sagen. Die Leuchtstärke zusammen mit dem Stroboskop-Effekt dürften aber schon für kleine „Sternchen“ bei einem Angreifer sorgen.

Praktischer Einsatz

Der praktische Einsatz einer Taschenlampe sollte natürlich im Vordergrund stehen. Grade wenn man Abends in der Dunkelheit Joggen geht, möchte man natürlich keine Maglite mit sich rumschleppen. Hierbei hat sie voll und ganz die Anforderungen erfüllt. Praktisch ist auch die Fokussierung, die man mittels Verschieben den Lampenkopfes vornimmt. Anfangs kratzte diese etwas, was jetzt nicht mehr der Fall ist. Mit fokussierten Lichtkegel hat man auch keine Probleme in mehren Metern Entfernung etwas zu suchen.

fokussierung_ledlenser_m1.jpgFazit

Ich war von der Lichtstärke dieser doch recht kleinen Taschenlampe ziemlich überrascht, auch wenn die Lampe nach 5 Sekunden vom 190 Lumen-Modus in den 155 Lumen-Modus schaltet, reicht es immer noch aus. Aufgrund der Wärmeentwicklung die auch spürbar ist, reduziert sich die Lichtstärke nach 3 – 6 Minuten und wird auf 60 Lumen runter geregelt. Der Schalter ist durchaus noch verbesserungswürdig. Mit etwas über 60 Euro ist die Lampe verglichen mit der Leistung ihr Geld wert. Abschließend habe ich die Taschenlampe mal aus etwa 2 Metern auf dem Boden fallen lassen, außer einer kleinen Macke war noch alles funktionsfähig.

Ein Tip für Interessierte ist auch die Community in der über die Tascchenlampen diskutiert werden kann.