Vorab erstmal eine kurze Erklärung für Diejenigen, die gar nicht wissen was Touch&Travel überhaupt ist. Bei Touch&Travel handelt es sich um ein Verfahren zum Bezahlen von Bahnfahrkarten mit dem Mobiltelefon. Das ganze läuft so ab: Man hat ein Handy mit einem integriertem RFID-Chip, am Startbahnhof hält man Dieses an den Touchpoint und steigt in den Zug. Während der Zugfahrt wird registriert in welche Mobilfunkzellen sich das Mobiltelefon einbucht, aus diesen Daten wird ermittelt welche Strecke man gefahren ist. Wichtig ist deshalb, dass man das Mobiltelefon auf der Fahrt nicht ausschaltet. Am Zielbahnhof angekommen, begibt man sich erneut zum TouchPoint und hält das Mobiltelefon davor. So teilt man mit, dass man ausgestiegen ist und die Fahrt beendet ist.

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TouchPoint (Bild: Deutsche Bahn)

Hört sich in der Theorie ja alles schön und gut an, aber klappt das auch in der Praxis? Was ist wenn der TouchPoint kaputt ist? Man vergisst das Mobiltelefon an den TouchPoint zu halten?

Auf einige meiner Fragen habe ich bereits Antworten gefunden: Sollte man am Zielbahnhof vergessen das Handy an den TouchPoint zuhalten, so soll dies auch über einen Anruf möglich sein. Was ist aber, wenn ich es komplett vergesse? Bezahle ich dann gar nichts und bin ungewollt zum Schwarzfahrer geworden? Oder bezahle ich zuviel, weil das System denkt ich befinde mich immer noch im Zug?

Da Dennis als Touch&Travel-Testkunde ausgewählt wurde um am Testbetrieb teilzunehmen, hoffe ich ja mal, dass ich in Zukunft noch das ein oder andere Detail erfahren werde.

(Bilder: Deutsche Bahn)