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Touch&Travel

Vorab erstmal eine kurze Erklärung für Diejenigen, die gar nicht wissen was Touch&Travel überhaupt ist. Bei Touch&Travel handelt es sich um ein Verfahren zum Bezahlen von Bahnfahrkarten mit dem Mobiltelefon. Das ganze läuft so ab: Man hat ein Handy mit einem integriertem RFID-Chip, am Startbahnhof hält man Dieses an den Touchpoint und steigt in den Zug. Während der Zugfahrt wird registriert in welche Mobilfunkzellen sich das Mobiltelefon einbucht, aus diesen Daten wird ermittelt welche Strecke man gefahren ist. Wichtig ist deshalb, dass man das Mobiltelefon auf der Fahrt nicht ausschaltet. Am Zielbahnhof angekommen, begibt man sich erneut zum TouchPoint und hält das Mobiltelefon davor. So teilt man mit, dass man ausgestiegen ist und die Fahrt beendet ist.

Touch_Travel.jpg

TouchPoint (Bild: Deutsche Bahn)

Hört sich in der Theorie ja alles schön und gut an, aber klappt das auch in der Praxis? Was ist wenn der TouchPoint kaputt ist? Man vergisst das Mobiltelefon an den TouchPoint zu halten?

Auf einige meiner Fragen habe ich bereits Antworten gefunden: Sollte man am Zielbahnhof vergessen das Handy an den TouchPoint zuhalten, so soll dies auch über einen Anruf möglich sein. Was ist aber, wenn ich es komplett vergesse? Bezahle ich dann gar nichts und bin ungewollt zum Schwarzfahrer geworden? Oder bezahle ich zuviel, weil das System denkt ich befinde mich immer noch im Zug?

Da Dennis als Touch&Travel-Testkunde ausgewählt wurde um am Testbetrieb teilzunehmen, hoffe ich ja mal, dass ich in Zukunft noch das ein oder andere Detail erfahren werde.

(Bilder: Deutsche Bahn)
By | 2009-11-20T18:13:48+00:00 20. November 2009|2 Comments

2 Comments

  1. Gucky 21. November 2009 at 11:30 - Reply

    Also wenn du vergißt, bei Fahrtantritt das Telefon anzumelden bist du ein Schwarzfahrer… 🙂
    Genauso könnte ich ja das bezahlen vergessern (an diversen Automaten).
    Eigentlich eine interessante Sache. Aber dann muß man sich ja extra dafür ein spezielles Handy kaufen ? (RFID)
    Also ich fahre ja nicht oder kaum mit der Bahn. Aber seit es kaum noch Fahrkartenschalter gibt (entweder Automaten oder Service-Points (oder wie das heißt), fände ich es gut, wenn man irgendwo durchgeht oder irgendwas irgendwo dranhalten könnte und würde praktisch damit seine Fahrkarte bezahlen.

    • Benjamin 21. November 2009 at 13:28

      Ja so generell finde ich das System auch gut. Zumal ich auch Jemand bin, der häufig auf die letzte Minute zum Bahnhof fährt, wenn man dann noch am Fahrkartenautomat anstehen muss, ist das unschön ;-).

      Was den RFID-Chip angeht, so soll dieser in fast allen Mobilfunkgeräten ab dem Jahr 2010 bereits integriert sein.

      Bleibt denke ich mal abzuwarten wie das ganze anläuft. Bis es flächendeckend nutzbar ist soll es glaube ich eh noch etwas dauern.

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