Nachdem ich die Gruppenspiele der deutschen National-Elf am Jahnplatz in Bielefeld auf der Großbildleinwand verfolgt habe, wurde das Public-Viewing (auch als Rudelgucken bekannt) ab dem Halbfinale in die SchücoArena verlegt.  Grund dafür war, dass aus Sicherheitsgründen nicht mehr als 10.000 Menschen in den Public-Viewing Bereich am Jahnplatz durften. In der SchücoArena befanden sich am Mittwoch zum Halbfinale (Deutschland – Türkei) ca. 16.000 Zuschauer.

Es herschte eine unbeschreibliche Stimmung in der SchücoArena, die einzig und allein durch die Tatsache das die Großbildleinwand nicht funktionsfähig war getrübt wurde. Laut Aussage des Veranstalters lag ein technischer Defekt an der Leinwand vor, so das diese dunkel bliebt. Da die SchücoArena jedoch über zwei Anzeigetafeln verfügt wurde das Spiel auf diesen angezeigt, leider war die Entfernung aus einigen Bereichen des Stadion zur Leinwand so gross das es schwierg war etwas zu erkennen. Wobei ich mich nicht beklagen konnte, da ich direkt vor einer der Leinwände stand und einen super Blick hatte (nichtmal den Hals musste ich mir verrenken *g*).

Im Laufe der zweiten Halbzeit erhöhten 3 Bildstörungen die Spannung jeweils für etwa 3 – 5 Minuten. Ursache war laut der UEFA eine Verkettung unglücklicher Zufälle die zu einem Stromausfall in der Sendezentrale führten.

Mit dem dem 3:2 Treffer von Philipp Lahm kurz vor Abpfiff war jedoch alles vergessen und der Einzug ins Finale war gesichert …