Die Heimat entdecken beim Geocaching

End­lich bin ich mal dazu gekom­men, eine Geocaching-Tour in Löhne zu machen. Ich dachte eigent­lich ich würde alle inter­es­san­ten Dinge in Löhne ken­nen, dem ist aber wohl doch nicht so. Neben Caches die quasi beim Nach­barn in der Hecke ver­steckt sind über Dosen die unter einer Bank sind auf der man schon zig mal geses­sen hat, lernt man auch Plätz­chen ken­nen die einem etwas aus der Geschichte von Löhne vor Augen führen.

Gedenk­stein am Geo­ca­che »Bauernopfer«

So z. B. die Wald­bühne auf dem Wit­tel, auf der in den Jah­ren zwi­schen 1953 und 1972 regel­mä­ßig platt­deut­sche Thea­ter­stü­cke auf­ge­führt wur­den. Wegen rück­läu­fi­ger Zuschau­er­zah­len wurde die Frei­licht­bühne auf dem Wit­tel aber dann 1972 abge­ris­sen. In dem Wald­stück­chen erin­nert heute nichts mehr an die Frei­licht­bühne, außer eben der Geo­ca­che ;-) .

Nicht ganz weit von dem eins­ti­gen Stand­ort der Frei­licht­bühne Wit­tel, erin­nert ein Geo­ca­che an ein ehr trau­ri­ges Ereig­nis. Der Geo­ca­che mit dem Namen »Bau­ern­op­fer« erin­nert an einen Unfall 1957, bei dem ein Bauer ver­suchte sei­nen Trak­tor in die­sem engen Sieg zu wen­den, sich hier­bei aber rück­wärts über­schlug und von sei­nem Trak­tor erschla­gen wurde.

Geo­ca­che »Mühlenbachtal«

Heute erin­nert ein Gedenk­stein an das Unglück von damals. Ohne die­sen Geo­ca­che hätte ich die­sen Gedenk­stein wahr­schein­lich auch nie zu Gesicht bekom­men. Und ohne etwas Hilfe von Peter, der mit mir den Cache gesucht hat, hätte ich die Dose wohl auch nicht so schnell gefun­den ;-) . Die Bli­cke waren dann doch zusehr auf den Gedenk­stein gerichtet.

Zum Abschluss unse­rer Geocaching-Tour durch Löhne haben wir dann noch den Geo­ca­che »Müh­len­bach­tal« geho­ben. Zwar han­delt es sich hier nicht um einen Nacht­ca­che, aber Peter und ich haben dar­aus kur­zer­hand einen gemacht. Der Hin­weis das man den vor­ge­schla­ge­nen Park­platz nut­zen sollte, hat sich am Ende auch bewährt. So schraubt man die Terrain-Bewertung nicht unnö­tig hoch ;-) . Da Peter sich nicht ver­knei­fen konnte, eine Gru­sel­ge­schichte nach der Nächs­ten zu erzäh­len hatte der Wald auch schnell einen neuen Namen - Mörderwald!

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