44:44 Stunden Handball - Volles Haus und tolle Stimmung

Am Frei­tag­nach­mit­tag um 17 Uhr fiel der offi­zi­elle Start­schuss für die 5. Auf­lage des 44,44-Stunden-Wahnsinns beim VfL Men­nig­hüf­fen. Rund um die Uhr wurde von dort ab in der Men­nig­hüf­fe­ner Sport­halle Hand­ball gespielt.

Den Auf­takt mach­ten die Minis des VfL Men­nig­hüf­fen gegen die Mini­ki­cker der Fuß­bal­ler des VfL Men­nig­hüf­fen. Am Frei­tag­abend gab es dann das erste Orts­derby der Fuß­bal­ler. Der VfL Men­nig­hüf­fen III stand Juven­tus Löhne I gegenüber.

Ein Hand­ball spie­len­der Fußballer

Wenn es um Fuß­ball gegan­gen wäre, wäre es ein hit­zi­ges Derby gewor­den. Da am Frei­tag­abend aber der Spaß im Vor­der­grund stand, lief alles ruhig ab. Um kurz vor 23 Uhr lie­fer­ten sich die Fuß­bal­ler der 1. Mann­schaft des VfL Men­nig­hüf­fen und der SV Löhne Obern­beck ein hei­ßes Spiel. Das Orts­derby ent­schie­den die VfLer mit 18:15 für sich. Hal­len­spre­cher Ralf Ise­mann kurz nach dem Anpfiff: »Und bitte immer schön dran den­ken – das ist hier heute Abend kein Fußball!«.


Da Hand­ball rund um die Uhr auf dem Pro­gramm stand, ging es die ganze Nacht durch. Am Sams­tag­mor­gen um kurz nach vier spiel­ten die »Fan­tas­ti­schen 4″ gegen die Firma Schim­mel­pfen­nig. Auch zu die­ser Zeit spiel­ten die Akti­ven nicht vor lee­ren Rän­gen. »Egal um wel­che Uhr­zeit, es waren immer Zuschauer in der Sport­halle«, bericht Arndt Vie­ring, der dem Orga­ni­sa­ti­ons­team angehört.

Auf der Oldie-Night sorgte Willi Kup­pers mit Hits von Damals fur gute Stimmung

Für die Ver­an­stal­ter began­nen die Pla­nun­gen bereits im März. »Zum Schluss haben wir uns wöchent­lich jeden Mon­tag getrof­fen«, so Ramona Alhorn. So ein Tur­nier über mehr als 44 Stun­den mit fast 90 Mann­schaf­ten zu orga­ni­sie­ren, bedeute ver­dammt viel Arbeit betonte Arndt Vie­ring und »ohne die zahl­rei­chen ehren­amt­li­chen Hel­fer wäre so etwas gar nicht mach­bar«. Über das Wochen­ende ver­teilt waren rund 150 Ehren­amt­li­che im Ein­satz, die die Dienste in der Brat­wurst­bude oder an der Theke ver­sa­hen. Natür­lich dür­fen auch die Schieds­rich­ter nicht feh­len, die zum Teil die ganze Nacht gepfif­fen haben.

Vol­les Haus beim Top­spiel am Sams­tag­abend: VfL Men­nig­hüf­fen gegen den Dritt­li­gis­ten TSG Altenhagen-Heepen

Die Putz­frauen sof­ten für einen tro­cke­nen Hallenboden

Einer davon ist Eck­hard Hüske. Bereits seit Frei­tag ab 15 Uhr war der 45-jährige Werk­zeug­ma­cher im Ein­satz. Erst der Auf­bau, dann als Schieds­rich­ter und spä­ter zum Fei­ern. Die Nacht zum Sams­tag hat er durch­ge­macht und ist am frü­hen Mor­gen immer noch fit. »Ich hätte gerne die drei Tage durch­ge­macht«, so Hüske. Aber irgend­wann hat dann doch die Müdig­keit gesiegt.

Bier­krug­rut­schen am Samstagnachmittag

Neben dem sport­li­chen Pro­gramm wurde den zahl­rei­chen Zuschau­ern ein inter­es­san­tes Rah­men­pro­gramm gebo­ten. Am Frei­tag­abend sorgte DJ Willi Küp­pers, der frü­her im Café Royal auf­legte, bei der Oldie-Night mit Songs von damals für gute Stim­mung. Ein wei­te­rer Höhe­punkt war das Bier­krug­rut­schen am Sams­tag­nach­mit­tag und die Disco mit Pro­Sound am Sams­tag­abend, die trotz des schlech­ten Wet­ters gut besucht war. Am Sonn­tag­mor­gen sorgte die Cover-Band »Second Winds« mit Titeln wie »Sweet Home Ala­bama« für gute Stim­mung beim Frühschoppen.

Am Schluss waren die Mit-Organisatoren Vol­ker Bekemeier, Karl-Heinz Stein­meier, Ramona Alhorn und Arndt Vie­ring mit dem Ver­lauf sehr zufrie­den. Zwar wäre das Wet­ter im ver­gan­ge­nen Jahr deut­lich bes­ser gewe­sen, aber das schlechte Wet­ter hätte die Zuschauer nicht davon abge­hal­ten in die Sport­halle zu kommen.

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