Osnabrück gewinnt das Endspiel gegen HSC Hannover im Neunmeterschießen

Löhne-Mennighüffen. Auch bei der 12. Auflage des Gründer Cups (Hallenfußballturnier für D-Junioren beim VfL Mennighüffen) begrüßte Turnierorganisator Jens Huchzermeier wieder zahlreiche Nachwuchsteams von Profi-Fußballvereinen. So waren Hannover 96, SC Paderborn, VfL Osnabrück und der DSC Arminia Bielefeld zu Gast. Und die Osnabrücker setzten sich am Ende durch.

Dazu kamen spielstarke Teams aus der Region, die es den Jungs der Profi-Clubs nicht immer leicht machen. Die JSG Hiddenhausen/Oetinghausen ließ zum Beispiel den SC Paderborn bis zum Abpfiff einem Rückstand hinterher rennen. Vorne sorgten sie mit zum Teil guten und sauber herausgespielten Toren für gute Unterhaltung in der Sporthalle der Bertholt-Brecht Gesamtschule.

12. Gründer Cup, SC Paderborn - JSG Hiddenhausen/Oetinghausen

Erstmalig haben in diesem Jahr zehn statt acht Mannschaften am Turnier teilgenommen. Die Gründe dafür erklärt Huchzermeier: „Wir haben von einem Bundesliga-Verein keine Rückmeldung bekommen – kurz vorher kam dann die Anfrage ob sie gar nicht teilnehmen sollen. Da haben wir kurzerhand das Turnier auf zehn Mannschaften erweitert.“

Bereits in der Gruppenphase bekamen die zahlreichen Zuschauer in der vollbesetzten Halle zu sehen. Und es gab viele spannende Spiele zu sehen. In der Gruppe 1 überraschte der HSC Hannover, der die Gruppenphase mit drei Siegen und einem Remis auf Platz eins abschloss. „Die haben sich im Vergleich zum letzten Jahr leistungsmäßig deutlich gesteigert“, so Georg Wittner, Trainer der D-Junioren des VfL Mennighüffen. Ebenfalls stark waren die Jungs vom VfL Osnabrück, die nur auf Grund des etwas schlechteren Torverhältnisses den 2. Platz in der Gruppe belegten.

Arminia Bielefeld sorgte in der Gruppe 2 mit vier Siegen in vier Spielen für eine klare Tabellenposition. Mit drei Punkten Abstand folgte Hannover 96 auf Platz zwei.

Somit standen die vier Halbfinalteilnehmer fest. Hannover 96 musste sich im ersten Halbfinale it dem Stadtrivalen HSC messen, und der DSC Arminia Bielefeld bekam es mit dem VfL Osnabrück zutun.

Wenige Minuten nach Anpfiff des ersten Halbfinales merkte man – die Gruppenphase ist vorbei. Die Spiele wurden deutlich körperbetonter und emotionaler. Nach einem 0:0 in der regulären Spielzeit zwischen den beiden Hannoveraner Mannschaften, setzte sich der HSC Hannover vom Neun-Meter-Punkt mit 2:1 durch. Ebenfalls spannend ging es im zweiten Halbfinale zwischen Arminia Bielefeld und dem VfL Osnabrück zu. In einem recht ausgeglichenen Spiel war es Querim Avdijaj, der das Führungstor für seine Osnabrücker erzielte. Der DSC versuchte zwar alles um den Ausgleich zu erzielen, blieb damit jedoch erfolglos. Der VfL sicherte sich mit dem 1:0-Sieg seinen Platz im Endspiel gegen den Hannoverschen Sport-Club.

In einem größtenteils ausgeglichenen Endspiel, ertönte bei einem Spielstand von 1:1 der Abpfiff. Der Sieger des 12. Gründer Cups wurde somit im Neunmeterschießen ermittelt. Hier behauptete sich der Titelverteidiger VfL Osnabrück mit 4:2, was sie nicht zuletzt Torwart Yannick Rohrmann zu verdanken hatten.

An der Leistung hatte VfL-Trainer Christian Lichte nichts auszusetzen. „Die Jungs haben gut gespielt, ich bin zufrieden.“ Ein Lob gab es von ihm auch für den Ablauf und die Organisation: „Das Buffet war bestens und der zeitliche Ablauf war gut organisiert und wurde auch eingehalten – was wäre bei solchen Turnieren eher die Ausnahme.“ Auch Organisator Jens Huchzermeier war am Ende zufrieden, er habe von den teilnehmenden Mannschaften durchweg positives Feedback bekommen und größtenteils bereits die Zusagen für das kommende Jahr bekommen.

Etwas mehr erhofft hatte ich Georg Wittner: „Ich hätte mir schon gewünscht das wir mit einem Team etwas weiterkommen, aber die Jungs haben eben schon die Kreishallenrunde gespielt – man merkt, dass sie kaputt sind.“

Weitere Fotos zum 12. Gründer Cup auf www.sportfoto-owl.de – „12. Auflage des Gründer Cup / VfL Osnabrück setzt sich durch