HALLENFUSSBALL: Erst im Halbfinale ist Schluss / Arminia Bielefeld gewinnt das Finale

Es wehte wieder Bundesliga-Luft durch die Mennighüffener Sporthalle. Bei der 13. Auflage vom Gründer-Cup, einem Hallenfußball-Turnier für D-Junioren-Mannschaften, begrüßte der VfL den Bundesliga-Nachwuchs von Hannover 96 (1. Liga), dem SC Paderborn (2. Liga) sowie dem DSC Arminia Bielefeld und VfL Osnabrück (beide 3. Liga). Vom Gastgeber spielten zwei Teams mit und noch Mannschaften aus der näheren Umgebung.

Ein interessantes und gut ausgewogenes Teilnehmerfeld präsentierte der VfL den Zuschauern am vergangenen Samstag. „Alle Spieler sollen die Möglichkeit haben, beim eigenen Turnier mitspielen zu können“, sagte Jörg Huchzermeier zur Teilnahme von zwei D-Junioren-Mannschaften vom VfL Mennighüffen.

VfL Mennighüffen 1 - SC Paderborn 07

Im Vorrunden-Spiel SC Paderborn gegen VfL Mennighüffen 1 zeigte sich, dass auch die Nachwuchskicker des Profis-Teams schlagbar ist. So gelang dem Gastgeber ein 1:0 gegen die Paderstädter. Mit drei Siegen und einer Niederlage (gegen den späteren Finalisten HSC Hannover) belegte der VfL Mennighüffen 1 nach den Gruppenspielen überraschend den 1. Platz, und hatte dabei Titelverteidiger VfL Osnabrück mit einem 2:1-Sieg im entscheidenden letzten Gruppenspiel aus dem Turnier geworfen. Aus der anderen Gruppe zog das Team von Hannover 96 souverän ohne Punktverlust in die Zwischenrunde ein. Als Gruppenzweiter qualifizierten sich die D-Junioren vom DSC Arminia Bielefeld.

In der Zwischenrunde traf der Gastgeber auf den Nachwuchs von der „Alm“. Schon nach wenigen Sekunden zeigte sich, dass die Mennighüffener gegen das schnelle und druckvolle Spiel der Arminen chancenlos waren. Bei der 1:7-Niederlage des VfL gelang Oktay Agirtmac der Ehrentreffer. Knapper ging es im Hannoveraner „Stadtderby“ zwischen 96 und dem HSC zu. Es war ein Spiel auf Augenhöhe. Erst in der 9. Minute der zwölfminütigen Spielzeit gelang dem HSC-Team das 1:0. Die 96er kämpften um den Ausgleich, belohnten sich aber nicht mit dem Ausgleich. In der Schlussminute machte der HSC Hannover mit dem 2:0 alles klar und zog ins Endspiel ein.

VfL Mennighüffen 1

Zuvor im Spiel um Platz drei trafen die Teams von Hannover 96 und dem VfL Mennighüffen aufeinander. Die Niedersachsen wirbelten über das Spielfeld und gewannen trotz kämpferischer Gegenwehr des VfL deutlich mit 10:0. Das Endspiel beim 13. Gründer-Cup bestritten dann der HSC Hannover und der DSC Arminia Bielefeld. Der Nachwuchs der Arminen präsentierte sich spielerisch einen Tick besser und behielt so die Oberhand. Für den Führungstreffer sorgte Lukas Ayyildiz in der 2. Spielminute, doch die Hannoveraner glichen fast postwendend aus. Serkan Temin brachte die Arminen erneut in Führung, für den 4:1-Endstand sorgte Lukas Ayyil. „Der DSC Arminia Bielefeld ist der diesjährige Sieger im Gründer-Cup“, verkündete Jens Huchzermeier, Mitorganisator des traditionsreichen Hallenfußball-Spektakels. Ebenfalls geehrt wurde der beste Torwart, der von den Trainern der teilnehmenden Mannschaften gewählt wurde. Die Wahl viel hier auf den „Fänger“ der SG FA Herringhausen/Eikum, Florian Petschulat. Als bester Torschütze wurde Bjarne Hartmann von Hannover 96 ausgezeichnet.

Sieger des 13. Gründer-Cup: DSC Arminia Bielefeld

Lob gab es von DSC-Trainer Cetin Güner: „Das Turnier war wieder super besetzt und auch das Team des VfL Mennighüffen hat sich sehr gut geschlagen.“ Mit der Leistung seiner Mannschaft zeigte er sich ebenfalls sehr zufrieden. „Wir haben am Ende, denke ich, verdient gewonnen“, sagte Güner. Zufriedenheit herrschte auch beim Organisationsteam des VfL Mennighüffen. „Der DSC Arminia Bielefeld und der VfL Osnabrück haben bereits für das nächste Jahr zugesagt“, sagte Jens Huchzermeier erfreut. „Es hat sich mittlerweile bei den anderen Vereinen herum gesprochen und wir haben das Hallenturnier immer schnell besetzt“, so Huchzermeier. Unterm Strich war es wiederum eine sehr gelungene Veranstaltung.

 

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