Archiv | April, 2009

Villa Schöning alias »House of Pain« in Vlotho

Vor eini­gen Wochen bin ich am einem lang­wei­li­gem Sonn­tag Vor­mit­tag auf der Suche nach einem span­nen­dem Ort gewe­sen, zum Fotos machen. Dabei bin ich zufäl­lig auf die Villa Schö­ning in Vlo­tho gesto­ßen, obwohl die Villa direkt an der Haupt­straße steht (etwas ober­halb) ist sie mir in den letz­ten Jah­ren nie auf­ge­fal­len. Ich habe dann noch etwas wei­ter über die Villa Schö­ning recher­chiert, neben der Geschichte der Villa bin ich auch auf einen wei­te­ren Namen gesto­ßen - »House of Pain« - Haus der Schmer­zen. Weil ich neu­gie­rig war, bin ich dann nach­mit­tags nach Vlo­tho gefah­ren, habe aber nur von der Strasse aus geschaut. Viel­leicht gibt es zu einem spä­te­ren Zeit­punkt mal Bilder.

Grusel-Geschichten

Zur Villa Schö­ning fin­det man die gru­se­ligs­ten Geschich­ten. Ange­fan­gen von Augen die einen aus dem Gie­bel­fens­ter beob­ach­ten über blut­be­schmierte Wände oder einen Vater der seine Kin­der in den Wän­den ein­ge­mau­ert hat. Wenn man Quel­len glaubt die etwas glaub­wür­di­ger sind, han­delt es sich dabei aber um reine Phan­ter­sie­ge­schich­ten. Gerade unter Jugend­li­chen scheint das House of Pain beson­ders inter­es­sant zu sein.

Geschichte der Villa Schö­ning

Gebaut wurde die Villa 1898 von dem Her­for­der Archi­tek­ten Kös­ter für den Zigar­ren Fabri­kan­ten Wil­helm Schö­ning. Die Villa befin­det sich am Hang des Amthaus­ber­ges mit direk­tem Blick auf die Weser. Beson­ders auf­fäl­lig ist die beein­dru­ckende Fasade und die Lage der Villa. Als Wil­helm Schö­ning 1924 ver­stab, erbte sein Sohn Julius Schö­ning die Villa und reno­vierte diese im Jahr 1925/1926.

Bis zum Kriegs­ende 1945 wohnte er mit sei­ner Fami­lie in der Villa, wurde dann aber von den ein­ma­schie­ren­den Ame­ri­ka­nern aus dem Haus ver­trie­ben. 1950 ver­ließ das Eng­li­sche »Rote Kreuz« als letz­tes die Villa Schö­ning. 1952 ver­kaufte Julius Schö­ning die Villa an den Kreis Her­ford. Nach einer bau­li­chen Erwei­te­rung der Villa diente sie als Alten­heim »Schön­blick«. Nach­dem mehr­fach die Trä­ger gewech­selt hat­ten, wurde der Betrieb 1982 ein­ge­stellt. Der Ber­li­ner Alois Heim kaufte die Villa Schö­ning 1988 und wollte sie als Alters­sitz nut­zen. Mehr­fa­che Instand­set­zungs­ver­su­che fie­len jedoch immer wie­der Van­da­lis­mus zum Opfer und so ver­warf er seine Vorhaben.

Seit­dem steht die Villa in Vlo­tho leer und wird schein­bar für schwarze Mes­sen und der­glei­chen genutzt. Meh­rere Brände sowie der Van­da­lis­mus haben der Villa stark zuge­setzt. Nach­dem die Bild Zei­tung unter dem Titel »Die Grusel-Villa von Vlo­tho« berich­tet hat, dürfte sie wohl jedem bekannt sein.

grusel-villa-vlotho

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Tag der offenen Tür 2009 an der Hochschule OWL

logo_hochschule_owlAm 8. und 9. Mai 2009 öff­net die Hoch­schule Ostwestfalen-Lippe (HS OWL) in Lemgo und Det­mold ihre Türen für Stu­di­en­in­ter­es­sierte und deren Eltern (natür­lich sind auch alle ande­ren herz­lich will­kom­men). Ange­bo­ten wer­den neben Labor­füh­run­gen in den ver­schie­de­nen Fach­be­rei­chen auch Stu­di­en­be­ra­tung, offene Vor­le­sun­gen und vie­les mehr.

Somit bie­tet der Tag der offe­nen Tür die idea­len Vor­aus­set­zun­gen für Stu­di­en­in­ter­es­sierte mal hin­ter die Kulis­sen zu schauen und sich über die Fach­be­rei­che an der HS OWL zu informieren.

Ein Shuttle-Service bie­tet Besu­chern die Mög­lich­keit zwi­schen den Sta­tio­nen Cam­pus Lemgo, Cam­pus Emi­lie (Det­mold) und der Kos­me­tika und Wasch­mit­tel / Phar­ma­tech­nik in Det­mold zu wechseln.

Öff­nungs­zei­ten Lemgo: Frei­tag von 09:00 bis 18:00 Uhr und Sams­tag von 09:00 bis 16:00 Uhr.

Öff­nungs­zei­ten Det­mold: Frei­tag von 08:00 bis 18:00 Uhr und am Sams­tag von 11:00 bis 16:00 Uhr.

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Photowalk durch Berlin

Es ist jetzt schon ein paar Tage her, dass ich mit Den­nis in Ber­lin war, aber ich bin vor­her nicht dazu gekom­men die Fotos zu sor­tie­ren. Am Oster­sams­tag sind Den­nis und ich spon­tan nach Ber­lin auf­ge­bro­chen um ein­we­nig zu shop­pen und uns die Stadt anzu­se­hen. Wei­ter­le­sen

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Nordumgehung A30: Brücken über den Karbach (04/2009)

Wenn man die Brü­cken in Eiding­hau­sen an der Wöh­re­ner Straße und an der Mönich­hu­sen so sieht, könnte man auf die Idee kom­men das der Kar­bach ein rei­sen­der Strom ist. Ist er aber nicht! Auf dem fol­gen­dem Foto hat man mal den Vergleich.

Nordumgehung A30 - Brücke über Karbach
Nord­um­ge­hung A30 - Brü­cke über den Karbach

Die Brü­cken wer­den trotz­dem ziem­lich groß, was man zumin­dest an der Brü­cke die neben der Wöh­re­ner Straße gebaut wird schon sehr gut sehen kann.

Nordumgehung A30: Brücke über den Karbach
Nord­um­ge­hung A30: Brü­cke über den Karbach

Neben den Brü­cken wurde auch flei­ßig an den Regenwasser-Rückhaltebecken gebaut, diese sind nun auch fertig.

Nordumeghung A30: Regenwasser-Rückhaltebecken
Nor­d­um­eghung A30: Regenwasser-Rückhaltebecken

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Joggen 2.0

Heute habe ich es end­lich mal übers Herz gebracht und ich bin eine Runde lau­fen gegan­gen. Ich gebe ja zu es war eine recht kleine Runde (3,17 km), aber man muss ja klein anfan­gen *g*.

bu_running_20090423.png

Damit das ganze nicht so lang­wei­lig wird hatte ich mein iPhone dabei, nein ich habe nicht gesurft, son­dern nur Musik gehört. So ganz neben­bei habe ich dann mal die Stre­cke getag­ged wo ich lang­ge­lau­fen bin :-) .

Der Anfang wurde lei­der nicht rich­tig getag­ged, da ich kein GPS-Signal hatte. Zwi­schen­durch bin ich sogar ein klei­nes Stück auf der A30 ent­lang gelau­fen ;-) . Für die Zukunft muss ich mal schauen, dass ich noch einen klei­nen Schlen­ker in die Stre­cke ein­baue, da es sonst doch etwas kurz ist.

bu_running_20090423_2.PNG

Heute habe ich für 3,17 km knapp 20 Minu­ten gebraucht. Das ist noch stei­ge­rungs­fä­hig :-) . Im Dia­gramm ist die Höhe (grün) und die Geschwin­dig­keit (blau) dar­ge­stellt. Das anfäng­li­che Stück berg­auf fehlt lei­der. Schön zuse­hen ist auch, dass ich so in etwa nach der Hälfte immer lang­sa­mer gewor­den bin :-D .

Ich frage mich wie man frü­her ohne iPhone jog­gen gehen konnte - war das über­haupt mög­lich ?! *g*.

Nach­trag: Zum Auf­zeich­nen der Daten habe ich die iPhone App­li­ca­tion Run­Kee­per benutzt.

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Simple organize! - Moreganize

moreganize [Trigami-Review] - Die Grund­idee von more­ga­nize ist es, den Benut­zern eine Inter­net­platt­form zu Koor­di­na­tion und Orga­ni­sa­tion zu bie­ten. Die Nut­zung von more­ga­nize ist für den Benut­zer kos­ten­los, womit es auch für Pro­jekte im pri­va­ten Umfeld oder in bei Pro­jek­ten in Schu­len oder Ver­ei­nen in Frage kom­men könnte. Die Idee für den Dienst stammt schein­bar von der Inter­net­platt­form Doodle, die sei­nen Usern eben­falls die Mög­lich­keit bie­tet gemein­same Ter­mine zu ver­ein­ba­ren oder Wah­len durch­zu­füh­ren. Der Funk­ti­ons­um­fang ist jedoch bei more­ga­nize etwas erwei­tert. Wei­ter­le­sen

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Endgültiges Aus für das NRW-Semesterticket an der Hochschule OWL

In der heu­ti­gen StuPa Sit­zung wurde das end­gül­tige Aus für das NRW-Semesterticket an der Hoch­schule OWL beschlos­sen, nach­dem die letzte Abstim­mung in der ver­gan­ge­nen Woche doch recht deut­lich gegen die Ein­füh­rung aus­ge­fal­len war. Von ins­ge­samt 4170 wahl­be­rech­tig­ten Stu­die­ren­den haben nur 1455 an der Abstim­mung teil­ge­nom­men, grade mal 34,9%. In Lemgo fiel die Ent­schei­dung am ein­deu­tigs­ten aus, fast 2/3 (625 Stu­die­rende) haben hier mit »nein« gestimmt. Wei­ter­le­sen

von in Hochschule OWL - 1 Kommentar

NRW-Ticket jetzt doch nicht ?!

Bei der drit­ten Abstim­mung zum NRW-Semesterticket an der Hoch­schule OWL ist das Ergeb­nis die­ses Mal schein­bar nicht so deut­lich für das NRW-Ticket aus­ge­fal­len, ehr im Gegen­teil. Vom Gefühl her würde ich sagen, dass die Mehr­heit gegen das Ticket gestimmt hat. Fragt mich nicht wie ich dar­auf komme, aber die Stu­die­ren­den mit denen ich gespro­chen habe, waren durch­weg gegen das NRW-Ticket.

Wie es nun aller­dings wei­ter geht ... ???

... ich bin momen­tan auch über­fragt. Am Mon­tag fin­det eine Son­der­sit­zung des StuPa statt, dort wird dann ent­schie­den wie es wei­ter­geht. Dann dürf­ten auch die Ergeb­nisse der Abstim­mung vor­lie­gen. Ich bin gespannt!

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April, April ...

Der April­scherz mit dem Netbook-Verbot im Regio­nal­Ex­press der Deut­schen Bahn war echt gut. Beim Lesen des Blo­g­ar­ti­kels habe ich wirk­lich über­legt, da ich der Deut­schen Bahn sowas sogar fast zutrauen würde *g*.

Irgend­wie war es aber dann doch etwas übertrieben.

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100. Montagsdemo gegen die Nordumgehung

Am Mon­tag fand die 100. Mon­tags­demo der Not­ge­mein­schaft Bad Oeyn­hau­sen und Löhne gegen den Bau der Nord­um­ge­hung in Bad Oeyn­hau­sen statt. Etwa 200 - 300 Demons­tran­ten, 20 Trak­to­ren und 1 Pfer­de­kut­sche betei­lig­ten sich an der Jubliäums-Demonstration. Das Moto der 100. Mon­tags­demo war »100 Mal gelebte Demo­kra­tie gegen Will­kür und Lüge«.

Die Teil­neh­mer des Jubiläums-Aufmarsches star­te­ten am Schloß Ovel­gönne und lie­fen dann über Mönich­hu­sen und Wöh­re­ner Strasse zum Berufs­bil­dungs­werk. Dort fand eine Abschluss­kund­ge­bung zum Thema Nord­um­ge­hung statt.

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